Rosen Pflege

Rosen Pflege: Standort, Gießen, Überwintern und weitere nützliche Infos

Schon in der Antike galt die Rose als eine Blume voller Zauber und Magie, die Maler und Dichter fasziniert hat. Mittlerweile ist sie in fast jeden Gärten zu finden und auch als Vasenschmuck in der Wohnung sorgt sie für eine blumige und oft wohl duftende Atmosphäre. Was eine richtige Rosen Pflege beinhaltet zeigen wir Dir in unserem Artikel.

Eine kleine Geschichte der Rosen

Die sogenannte „Königin der Blumen“ fand erste Verwendung in chinesischen Gärten, die künstlich angelegt wurden vor ca. 5000 Jahren. Schon damals hatte sie symbolische Bedeutung. Die Blume der Liebe und der Schönheit hat über die Zeit hinweg nie ihre Symbolik verloren. Nicht nur in China, sondern auch im Römischen Reich wurde die Rose als ein sehr wertvolles Luxusgut angesehen, mit dem sich nur die reichen Bürger zieren konnten. Erst im 16./17. Jahrhundert fand die Rosa vermehrt Verwendung in der europäischen Kultur und ist heute nicht mehr aus der Blumenzucht wegzudenken.

Rosen Pflege

Buntes Farbenspiel

Die Gattung der Rosen (Rosa) umfasst ca. 150 bis 250 verschiedene Arten. Mittlerweile unterscheiden Gärtner zwischen Wildrosen und Kulturrosen. Die Zucht der Rosen ist inzwischen soweit ausgereift, dass die Blütenblätter eigentlich alle Farben annehmen können. Hier haben wir für Dich die fünf wichtigsten Farben mit ihrer Bedeutung zusammengefasst:

  • Weiße Rosen: Respekt, Neuanfang, Reinheit, Treue, Unschuld
  • Gelbe Rosen: Eifersucht, Untreue, Reichtum, Kraft
  • Rote Rosen: (langanhaltende) Liebe, Leidenschaft, Romantik
  • Orange Rosen: Gesundheit, Erfüllung, Glück
  • Rosa Rosen: Liebe, Schönheit, Weiblichkeit

Die richtige Rosen Pflege: Standort, Düngen, Umtopfen etc.

Die „Königin der Blumen“ ist in manchen Dingen eventuell ein bisschen sensibler als andere Pflanzen. Das soll Dich aber nicht daran hindern, die in ihren Farben variierende Blume bei Dir Zuhause anzupflanzen. Deshalb haben wir in unserem Artikel zusammengefasst, was bei der Rosen Pflege zu beachten ist.

Rosen Standort: Sonnenanbeter

Der Standort für Deine Pflanze ist die Voraussetzung für die richtige Rosen Pflege. Denn Du kannst noch so gut gießen, düngen oder auch schneiden, wenn die Rose mit ihrem Standort nicht zufrieden ist, dann hilft die beste Pflege nicht. Alle Rosen haben gemein, dass sie Sonnenstrahlen lieben. Sie sollten mindestens fünf bis sechs Stunden pro Tag die Sonne genießen dürfen. Wenn Du ein Blumenbeet an der Sonnenseite Deiner Wohnung oder Deines Hauses hast, dann ist dieses Plätzchen ideal für die Rosen.

Tipp: Nicht zu nah an die Hauswand pflanzen, da das Gebäude die Sonnenstrahlen stark reflektiert und somit die Blätter und Blüten aufgrund der heißeren Luft verbrennen/verwelken können. Zudem kann stauende Luft an sehr nahen Häuserwänden zu einem Befall von Spinnmilben führen.

Überwinterung richtig gemacht

Wächst Deine Rose im Blumenbeet dann solltest Du um die Triebbasis Gartenerde oder auch Kompost in einer Höhe von 15 bis 25 Zentimetern legen. Das schützt die zurück geschnittenen Triebe vor eventuellem Frost und Austrocknung. Ist Deine Pflanze allerdings im Kübel, dann helfen Dir isolierende Windschutzmatten aus Kokos, Jutefilz oder Stroh vor der Kälte. Außerdem solltest Du darauf achten, dass der Blumenkübel  auf einer Styroporplatte oder einem Pflanzenroller steht um direkten Bodenkontakt zu vermeiden.

Rosen Erde: Gute Durchlässigkeit und Durchlüftung

Um Deinen Rosen optimalen Untergrund zum wachsen zu bieten, solltest Du ein lehm-, humus und sandhaltiges Substrat verwenden. Der Vorteil dabei: Nährstoffe und Wasser werden sehr gut gehalten und eine gleichzeitige Durchlässigkeit und Durchlüftung ist gegeben.Voraussetzung ist außerdem, dass die Wurzeln der Rosen ungehindert mindestens einen Meter in die Tiefe wachsen können.

Rosen gießen: Feuchtigkeit liebende Blumen

Bei der Rosen Pflege ist es wichtig, dass Du die (dornigen) Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgst. Nicht nur an sehr heißen Sommertagen, sondern auch an Herbsttagen musst Du aufpassen, dass sie nicht vertrocknen. Sonne und auch der Wind entziehen dem Boden nämlich die Feuchtigkeit, die die Rosen brauchen. Mit der Fingerprobe kannst Du prüfen, ob die Erde feucht genug ist oder schon sehr trocken. Je nachdem solltest Du dann bewässern oder noch ein paar Tage warten.

Tipp: Am besten verwendest Du beim Gießen mit einer Gießkanne einen Aufsatz, sodass das Wasser immer schön gleichmäßig verteilt wird.

Auch der richtige Zeitpunkt zum Gießen ist bei Rosen wichtig. Es empfiehlt sich immer früh morgens oder abends die Rosen mit Wasser zu versorgen, da tagsüber zu viel Verdunstung herrscht. Die Pflanzen wenn möglich immer von unten gießen, sodass Blätter und Blüten nicht so viel Wasser abbekommen.

Wichtig: Hast Du die Rosen in Pflanzenkübeln stehen, dann müssen diese von Dir mehr gegossen werde. Auch hier gilt die Fingerprobe: Wenn der Boden oberflächlich angetrocknet ist, dann solltest Du die Rosen gießen.

Rosen Pflege

Rosen richtig düngen

Die Rosen verbrauchen sehr viele Nährstoffe und müssen deshalb auch regelmäßig mit Dünger versorgt werden, damit sie ihre schönen Blüten ausbilden können. Der Dünger sorgt außerdem für eine besser Widerstandsfähigkeit gegenüber Pflanzenschädlingen und Krankheiten. Die zusätzlichen Nährstoffe solltest Du im Frühling auftragen. Wenn Du in den Monaten Mai/Juni noch einmal eine zweite Düngung mit Langzeitdünger vollziehst, dann ist die Rose optimal versorgt.

Tipp: Verteile Anfang April ein wenig Kompost (organischer Dünger) rund um die Pflanze.

Ab Herbst solltest Du nicht mehr düngen, da sonst die eventuell neu wachsenden Triebe bei Frost erfrieren können. Für eine bessere Übersicht kannst Du Dir einen persönlichen Düngeplan erstellen um Unterversorgung oder auch Überdüngung zu vermeiden.

Rosen schneiden: Verjüngung für Deine Pflanze

Wie das Gießen und Düngen gehört auch der Rückschnitt zu einer optimalen Rosen Pflege dazu. Spezielle Rosenscheren vereinfachen den Prozess und tragen zur Verjüngung der Pflanze bei. Wenn Du erfrorene oder auch kranke Triebe im Frühjahr entdeckst, dann schneide diese sofort bis zum gesunden Holz zurück, sodass die Rosenpflanze nicht noch weiter beschädigt wird. Mit der richtigen Technik verhilfst Du ihr so zu einem gesunden Wachstum, da die abgeschnittenen Triebe zu mehr Licht und Luft führen. Da es so viele verschiedene Arten von Rosen gibt (Beet-, Edel-, Strauch- oder Kletterrosen), gibt es auch unterschiedliche Techniken beim Zurückschneiden. Trotzdem kannst Du Dir eine Faustregel merken: Schneide den Trieb immer über einem Auge (ca. fünf Millimeter), das nach außen wächst, ab. Je nach Temperatur dauert es ca. vier bis sechs Wochen bis sich neue Blütenblätter aus dem Auge bilden.

Rosen umtopfen: Nur wenn sie in Kübeln wachsen

Zur Rosen Pflege gehört wie immer auch das Umtopfen der Pflanze. Im Grunde können Rosen, die in Blumentöpfen wachsen, zu jeder Jahreszeit umgetopft werden. Trotzdem ist es besser für die Pflanze, wenn Du sie im Herbst oder im Frühjahr (vor dem ersten Austrieb) umtopfst. Wie oft Du die Rose umtopfst hängt immer davon ab, wie schnell sie wächst. In der Regel sollten sie aber alle zwei bis drei Jahre einen neuen Blumentopf bekommen, da der alte dann zu klein geworden ist und die Pflanze neues Substrat benötigt. Der neue Topf sollte möglichst oben und unten gleich breit und rund sein. Hast Du die Rosen schließlich umgetopft, dann gieße sie ausreichen mit Wasser.

Rosen vermehren: So einfach geht’s

Gehst Du mit Deiner Pflanze sorgsam um und beachtest unsere Tipps für eine richtige Rosen Pflege, dann kannst Du gesunde Triebe für eine Vermehrung der Pflanze verwenden. Die Stecklinge, die Du dafür benötigst sollten in etwa bleistiftlang sein. Zwischen Juli und August kannst Du diese von der Mutterpflanze mit Hilfe einer Rosenschere vorsichtig abschneiden. Besitzt Dein Steckling an der Spitz eine Blüte, dann schneide diese über einem gut ausgebildeten Blatt ab. Außerdem ist es wichtig, dass Du alle Blätter bis auf die oberen entfernst. Bevor Du den Steckling einpflanzt musst Du ihn natürlich in einem Wasserglas seine Wurzeln ausbilden lassen.

Sind Rosen giftig?

Alle Pflanzenarten der Wild- und Kulturrosen, die zur Gattung Rosa gehören sind nicht giftig und teilweise sogar zum Verzehr geeignet. Es gibt aber oft Pflanzen (Pfingstrosen, Christ- oder Schneerosen), die zu unrecht Rose genannt werden und zu einer anderen Gattung gehören. Diese besitzen rosenähnliche Blüten und können dadurch leicht mit den Wild- und Kulturrosen verwechselt werden. Die Gefahr dabei besteht, dass sie giftig für Menschen und Tiere sein können.

Rosen Pflege

Tipps für eine richtige Rosenblüte

Nun weißt Du einiges mehr über die Rosen Pflege und kannst im Grunde nichts mehr falsch machen. Bei der richtigen Zuwendung zeigen sich Deine Lieblinge in den Sommermonaten von ihrer farbenfrohen Seite. Um die Rosenblüte voran zu treiben und das Wachstum zu fördern, solltest Du die verwelkten und vertrockneten Pflanzenteile regelmäßig zurück schneiden. Daneben ist der richtige Standort, Düngung und Gießen ausschlaggebend für die Gesundheit Deiner Rosen und schützt sie vor einem Pilzbefall (Rosenrost, Mehltau oder Sternrußtau).

Finde Deine persönliche (Zimmer-)Pflanze

Jetzt heißt es nur noch die passenden Pflanzenfreunde für Deine Rosen zu finden. Anregungen dazu findest Du wie immer in unserem aktuellen Sortiment auf unsere Seite. Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Abonniere unse­ren Newsletter

Hol dir einen 10% Rabatt­gutschein und verpasse keine Angebote oder Aktionen mehr.

© 2019 Botanicly. All Rights Reserved.

Lust auf mehr?

Erhalte unsere besten Tipps zum Leben und Gestalten mit Pflanzen und exklusive Angebote unkompliziert per Mail!

Deine Daten werden ausschließlich zum Zweck des Newsletterversands gespeichert und verarbeitet. Weitere Informationen zum Datenschutz findest du hier.