Purpurtute Pflege: Alles Wichtige zu Gießen, Düngen, Umtopfen und Überwintern

Du bist auf der Suche nach einer Pflanze, die sich von den anderen abhebt und mit der Du Deinen eigenen Urban Jungle kreieren kannst? Dann wäre die Purpurtute perfekt für Dich geeignet. Sie ist sehr anspruchslos und hat dazu noch eine ausgefallene Blattform. Wir haben alles Wichtige zur Purpurtute Pflege für Dich zusammen gefasst.

Die Geschichte der Purpurtute

Die Purpurtute oder auch Syngonium podophyllum gehört zur Familie der Aronstabgewächse. Es ist eine immergüne Zimmerpflanze und wächst mehr kletternd und kriechend als aufrecht nach oben. Sie kann bis zu zwei Meter lang werden. Ähnlich wie der Philodendron, verändert auch die Purpurtute im Laufe der Zeit die Form der Blätter. Die Blätter haben eine faszinierende Pfeilform und je älter die Pflanze ist, desto mehr bildet sich der Einschnitt in den Blättern aus. In freier Natur bildet die Purpurtute sehr hübsche, für Aronstabgewächse typische, Blütenfom aus. Diese Blüte entwickeln sich in Zimmerkultur jedoch meist nie.

Die verschiedenen Arten der Purpurtute

Syngonium auritum: Bildet als Jungpflanze dunkelgrüne, Pfeilförmige Blätter aus. Die Blätter der adulten Pflanze sind dreifach oder sogar fünffach geteilt.

Syngonium podophyllum: Diese Art findest Du am häufigsten in Gartencentern und Blumenläden. Die Blätter können verschiedene Formen haben und sind meist mittelgrün. Bei jungen Pflanzen ist die Blattform ebenfalls pfeilförmig. Ausgewachsene Pflanzen können fünffach, siebenfach, neunfach oder sogar elffach geteilt sein. Einige hübsche Exemplare kannst Du hier erwerben.

Syngonium podophyllum „Emerald Gem“: Diese Unterart der Syngonium podophyllum besitzt eine kleinere und kompaktere Form. Die Blätter sind dunkelgrün gefärbt mit hellgrüner Zeichnung.

Syngonium podophyllum „Pixi“: Diese Sorte kannst Du ganz einfach hier bestellen.

Der richtige Standort für Deine Purpurtute

Wie viel Licht die Purpurtute benötigt, hängt von der jeweiligen Art ab. Die dunkelgrüne Purpurtute kommt mit relativ wenig Licht aus, wobei die buntblättrige eher viel Licht bevorzugt. Je bunter die Pflanze ist, desto mehr Licht benötigt sie, um in den Farben zu erstrahlen.

Grundsätzlich eignen sich sonnige bis halbschattige Standorte, direktes Sonnenelicht sollte dennoch vermieden werden. An einem Südfenster darfst Du die Pflanze also nicht stellen. Steht die Pflanze zu Schattig, verblasst die Blattfärbung und die Blätter bleiben recht klein.

Die Temperaturen sollten dauerhaft bei ungefähr 20°C liegen. Zudem ist bei der Purpurtute Pflege eine hohe Luftfeuchtigkeit wichtig. Besprühe sie daher regelmäßig mit etwas handwarmen und kalkarmen Wasser.

Purpurtute Pflege: So einfach geht’s!

Die Purpurtute Pflege ist ganz einfach, du solltest trotzdem einige Dinge beachten. So kann gar nichts schief gehen.

Diese Erde benötigst Du für Deine Purpurtute

Bei der Purpurtute Pflege ist vor allem die passende Erde von Vorteil. Nicht jede Zimmerpflanze bevorzugt das gleiche Substrat. Bei dieser Zimmerpflanze genügt jedoch handelsübliche, jedoch hochwertige Blumenerde. Das Susbtrat sollte auf jeden Fall kalkarm sein.

Wie viel Wasser benötigt Deine Purpurtute

Die Syngonium muss während des Wachstums regelmäßig gegossen werden. Die Erde sollte immer mäßig feucht sein.Verwende möglichst zimmerwarmes und vor allem kalkarmes Gießwasser. Staunässe verträgt die Purpurtute genauso wenig wie Trockenheit.

Tipp: Ist das Wasser zu kalkhaltigen, wird dies nur schwer vertragen. Verwende hierbei ganz einfach Regenwasser oder falls vorhanden, Teichwasser.

So oft düngst Du Deine Purpurtute

Zwischen April und September kannst Du Deine Purpurtute alle zwei bis drei Wochen mit Gründpflanzendünger versorgen. Verwende jedoch nur die halbe Portion, die auf der Verpackung angegeben ist. Du kannst auch ganz einfach Dünger selber machen. Wie das funktioniert, erfährst Du hier.

Purpurtute Umtopfen: Das solltest Du beachten

In den ersten Jahren solltest Du Deine Purpurtute jährlich umtopfen. Wie bei jeder anderen Pflanze ist der beste Zeitpunkt zum Umtopfen das Frühjahr. Entfernte dafür die alte Erde komplett und tausche sie gegen frische Erde aus. Den Topf sollest Du eher breit als hoch wählen, da es ein kletterndes Gewächs ist.

Wie überwinterst Du Deine Purpurtute am besten?

Im Winter befindet auch die Purprutute sich in einer Ruhephase. Die Temperature sollte ungefähr zwischen 15 und 18°C liegen. Es sollte trotzdem recht hell sein. Kannst Du dies nicht garantieren, dann hol Dir etwas Hilfe mit der Pflanzenlampe. Auch im Winter benötigt sie weiterhin etwas Luftfeuchtigkeit, besprühe sie daher weiterhin mit etwas Wasser. Das Gießen hingegen schränkst Du zwischen November und März deutlich ein. Düngen musst Du im Winter gar nicht. Zugluft sollte auf jeden Fall vermieden werden. Was noch alles wichtig beim Überwintern ist, erfährst Du in dem Artikel zum Thema Pflanzen überwintern.

Purpurtute vermehren: so funktioniert!

Kommst Du gut mit der Purpurtute Pflege zurecht, dann kannst Du sie auch ganz einfach vermehren. Am besten gelingt Dir das mit Kopf- oder Triebstecklingen. Schneide dafür ungefähr 7-10cm lange Triebe ab. Achte darauf, dass jeder Steckling ca. 3-4 Blätter besitzt. Stecke Deinen Steckling nun in frische feuchte Anzuchterde.

Um Deine Pflanze vor Verdunstung zu schützen und um ein optimales Klima zu schaffen, stülpe einfach eine lichtdurchlässige Plastiktüte über den Topf und halte die Erde immer leicht feucht. Optimale Raumtemperaturen liegen zwischen 22 und 25°C und die Erde sollte eine Temperatur von ungefähr 21-24°C aufweisen.Damit sich kein Schimmel auf der Erde bildet, musst Du die Plastiktüte ab und zu entfernen.

Nach ungefähr 4-6 Wochen haben die Stecklinge genügend Wurzeln gebildet. Die Jungepflanzen sollten sich jedoch nur langsam an die trockene Umgebungstemperatur gewöhnen. Entferne daher die Plastiktüten über mehrere Tage, in immer längeren Abständen. Nach ungefähr einem halben Jahr kannst Du Deine Jungpflanzen in größere Töpfe pflanzen.

Ist die Purpurtute giftig?

Stiele sowie Blätter sind für alle Haustiere giftig. Wie auch andere Aronstabgewächse enthält die Purpurtute Oxalsäure und Calciumoxalat. Bei Verzehr kann Erbrechen, Durchfall, vermehrter Speichelfluss und Beschwerden beim Schlucken vorkommen.

Das richtige Zimmer für Deine Purpurtute

Das optimale Zimmer sollte hell und warm sein. Stelle sie an ein Fenster, an dem sie keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist. Ein Südfenster ist daher nicht ideal. Da die Purpurtute eine luftreinigende Wirkung hat, kann sie optimaler Weise auch im Schlafzimmer stehen.

Tipps, wenn es Deiner Purpurtute schlecht geht

Bei der Purpurtute Pflege kann es auch ab und zu trotzdem zu Schwierigkeiten kommen. Vor allem die Gießmenge ist für viele schwer einzuschätzen. Fangen einige Triebe Deiner Purpurtute langsam an zu welken sollte die Feuchtigkeit der Erde unbedingt überprüft werden. Steht die Pflanze zu nass, muss sie unbedingt in frische Erde getopft werden. Nur so kannst Du Wurzelnfäule verhindern.

Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit wird Deine Purpurtute gern einmal von Spinnmilben befallen. Bei Befall verfärben sich die Blätter zunächst gelb, dann braun und zuletzt rollen sich die Blätter ein. Sorge für genügend Luftfeuchtigkeit, indem Du Deine Pflanze mit etwas Wasser besprühst.

Die Purpurtute Pflege kann so einfach sein. Besprühe die Pflanze ab und zu mit etwas Wasser und achte darauf, dass das Gießwasser ordentlich ablaufen kann. Interessierst Du dich für diese einmalige Zimmerpflanze, dann kannst Du sie hier ganz bequem online bestellen.

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