5 luftreinigende Pflanzen für Dein Zuhause

Einen großen Teil unserer Lebenszeit verbringen wir Menschen in geschlossenen Räumen statt in der Natur und an der frischen Luft. Die Luft in Innenräumen von Großstädten weist oft eine schlechtere Qualität auf als die Luft außerhalb der Räume. Und das wirkt sich auf unsere Lebensqualität und Gesundheit aus. Wir erklären Dir, wie schlechte Luft zustande kommt und luftreinigende Pflanzen Dir bei der Verbesserung des Raumklimas helfen.

 

Dicke Luft?

Die Innenraumluft in Deinem Zuhause ist häufig geprägt von winzigen Partikeln gesundheitsschädlicher Stoffen. Gründe hierfür liegen bspw. in der Verwendung von Materialien zur Renovierung, gesammelten Abgasen oder Ausstößen von Chemikalien, die sich u. a. in Reinigungsmitteln finden lassen.

Auch an Deinen geliebten Möbeln lassen sich giftige Substanzen aufspüren. Diese können zum Beispiel von Klebstoffen oder lackierten Teilen Deines Möbelstückes kommen. Dadurch wird die Innenraumluft mit Allergenen, giftigen Chemikalien oder auch Schimmelsporen belastet. Formaldehyd ist solch ein Stoff, der u. a. in Farben oder Lösemitteln vorhanden ist.

Auswirkungen schlechter Luftqualität

Eine schlechte Innenraum-Luftqualität kann sich durch Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, depressiven Symptomen und Irritationen der Schleimhäute bemerkbar machen. Bestehende Beschwerden können außerdem verstärkt werden. Diverse Stoffe wie Benzol oder Lösemittel sind außerdem krebserregend und können starke gesundheitliche Schäden hervorrufen.

 

Atme wieder durch!

Jetzt fragst Du Dich sicher, wie Pflanzen Dir helfen können, Dein Raumklima zu verbessern.
Pflanzen und Menschen sind die perfekten Partner. Wir Menschen atmen Sauerstoff ein und wandeln ihn in Kohlendioxid um. Dabei atmen wir auch stets Schadstoffe ein, die sich in kleinsten Partikeln in der Luft befinden. Die Pflanzen hingegen tun genau das Gegenteil – sie nehmen Kohlendioxid auf, wandeln ihn zu Sauerstoff um und geben diesen in die Luft ab.

Gutartige Bakterien

Kleine Spaltöffnungen in den Blättern der luftreinigenden Pflanzen nehmen die Partikel der Chemikalien aus der Luft auf, filtern und verarbeiten das entstandene Kohlendioxid und produzieren als Nebenprodukt zusätzlichen Sauerstoff. Genauer gesagt arbeiten in der Pflanzenerde Bakterien daran, die Giftstoffe zu verstoffwechseln und in die Erde abzuleiten. Allein der zusätzliche Sauerstoffausstoß verbessert bereits die Luftqualität. Ein positiver Nebeneffekt der gereinigten Luft ist, dass Du auf Grund des abgebauten Kohlendioxides von einem besseren Schlaf profitieren wirst.

Einfach frische Luft Zuhause

Auch das regelmäßige Lüften Deiner Räume bringt frischen Sauerstoff und lässt verbrauchte Luft entweichen. Außerdem kannst Du so zusätzliche Luftfeuchtigkeit, die bspw. durch das Aufhängen von Wäsche und das Duschen entsteht, reduzieren und damit der Entstehung von Schimmelpilzen vorbeugen. Deine Zimmerpflanzen werden sich auch über regelmäßige Frischluft freuen!

 

Und was ist mit den Allergikern?

Luftreinigende Pflanzen sind auch für Allergiker der ideale Mitbewohner. Neben den Giftstoffen filtern Pflanzen auch Allergene aus der Luft. Der Efeu weist hier Superkräfte auf – er gibt einen sehr hohen Anteil seiner aufgenommenen Feuchtigkeit wieder in die Luft ab. Vor allem Menschen mit Atemwegserkrankungen kommt dies zugute, da deren Atemwege so besser befeuchtet werden und sich Krankheitserreger schlechter auf ihnen absetzen können. Auch Kakteen, Grünlilien und Orchideen sind Allergiker-freundlich. Die Birkenfeige hingegen kann bspw. bei Latexallergikern Allergieschübe auslösen, indem sie die auslösenden Stoffe über ihre Blätter im Raum verströmt und ist daher nicht zu empfehlen.

Hydrokultur statt Pflanzenerde

Als Allergiker kann Du statt normaler Pflanzenerde auf Tonkügelchen (Hydrokulturen) zurückgreifen. Im Gegensatz zur normalen Pflanzenerde können die Tonkügelchen keine Schimmelsporen bilden. Außerdem kannst Du die Gefahr von Allergieschüben minimieren, indem Du Dich vor dem Kauf einer Pflanze gut informierst, sie optimal pflegst und ihre Blätter regelmäßig von Staub befreist. So kannst Du auch als Allergiker vom Leben mit Pflanzen profitieren.

 

Reinige Deinen Geist

Pflanzen reinigen nicht nur die Luft, sondern fördern auch Deine innere Balance. Sie verbessern u. a. Deine Aufmerksamkeit und Produktivität. Räume, in denen sich viele Pflanzen befinden, werden häufig als angenehmer empfunden und steigern das Wohlbefinden. Pflanzen bzw. gutartige Bakterien im Boden können Stoffe abgeben, die den Serotonin-Spiegel steigern und die Laune deutlich heben. Verschönerst Du also Dein Büro mit Pflanzen, wird sich die Kombination dieser Effekte auch in Deinem Energielevel spiegeln.

 

Diese luftreinigenden Pflanzen verbessern das Raumklima in Deinem Zuhause

Generell reinigen alle Pflanzen die Luft und sind außerdem dazu in der Lage, über ihre Blätter Feuchtigkeit in die Luft zu geben. Einige Zimmerpflanzen sind jedoch besonders dafür geeignet, Schadstoffe aus der Luft aufzunehmen und zu absorbieren. Der Efeu ist bspw. in der Lage, innerhalb eines Tages rund 90 % des vorhandenen Benzols in der Luft abzubauen. Darüber hinaus kann er Fäkalteilchen aus der Luft filtern, die durch das Zusammenleben mit Haustieren entstehen.

Unsere Top 5 der luftreinigenden Pflanzen

Hier findest Du eine Auswahl von Zimmerpflanzen, welche das Raumklima in Deinem Zuhause verbessern:

  1. Baumfreund (Philondendron)
  2. Ficus (Birkenfeige, Ficus benjamina)
  3. Efeutute (Epipremnum aureum)
  4. Bogenhanf (Sansevieria)
  5. Bambus (Bambusoideae)

Welche Giftstoffe die Top 5 Pflanzen filtern können, siehst Du hier:

Es gibt noch viele weitere Pflanzen, die bei der Reinigung der Luft helfen können. Einige dieser Pflanzen sind nicht einmal sehr pflegebedürftig, z. B. der Efeu, der sich außerdem super in Wanddekorationen einbauen lässt. Somit kannst Du Dir auch mit einem halbgrünen Daumen ein schöneres Zuhause zaubern!

 

Wie viele luftreinigende Pflanzen brauche ich im Raum?

Pro 12 qm Raumfläche ist mindestens eine mittelgroße Pflanze empfehlenswert. Für eine 70 qm große Wohnung würden also theoretisch schon 6 Pflanzen ausreichen, um die Luftqualität zu heben. Hier gilt jedoch – je mehr, desto besser.

Fazit

Pflanzen dienen also nicht nur einer schönen Einrichtung, sondern bedanken sich für das Gießen mit gesundheitsfördernden Auswirkungen. Das ist wahrscheinlich auch einer der vielen Gründe, warum es uns in unserem Berliner Büro so hervorragend geht:

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