Die Ufopflanze: Eine außergewöhnliche Seltenheit aus den Bergwäldern Chinas

Pilea peperomioides, der Name allein verzaubert schon. Aber erst 1946 schaffte es die besondere Pflanze, die zur Familie der Nesselgewächse gehört, durch einen schwedischen Missionar nach Europa. Ursprünglich kommt die Ufopflanze, auch bekannt als Chinesischer Geldbaum, Glückstaler oder Bauchnabelpflanze, aus dem Cangshanggebirge in der Provinz Yunnan in China. Dort wächst sie in Höhen von bis zu 3000m. Laut der Tradition in China soll sie für Reichtum sorgen. Nach ca. 70 Jahren ist die Pflanze auch bei uns zu einer beliebten Zimmerpflanze geworden, wenn auch nur selten erhältlich. Wir zeigen Dir unter anderem wo Du Deine Ufopflanze kaufen kannst und was Du alles bei der Pflege beachten solltest.

Merkmale der Ufopflanze: Farben- und Formenspiel

Die Ufopflanze verdankt ihren Namen ihrem außergewöhnlichem Aussehen. Ihre Wuchshöhe ist mit ca. 30-40 cm nicht sehr beachtlich. Dafür ist ihr Blattschmuck umso anschaulicher! Die Blätter wachsen an dünnen Blattstielen und haben die Form eines Flugobjektes wie aus einer anderen Galaxie. Durch die dünnen Stiele wirkt es, als ob die Blätter im Raum schweben würden. Je älter die Pflanze wird, desto mehr können sich die Stiele krümmen. Diese, wie fliegende Untertassen wirkenden Blätter, macht sie einzigartig unter den Zimmerpflanzen.

Die Blätter erscheinen in einem sattem Dunkelgrün und können einen Durchmesser von 15 cm erreichen. Meist sind sie kreisrund geformt und glänzen dabei ledrig fest.

Die UfopflanzeBlüten

Die beliebte Ufopflanze ist natürlich auch als Zimmerpflanze geeignet. Leider entwickelt sie nur sehr selten ihre Blüten. Oft blüht sie nur, wenn sie im Winter an einen kühlen Ort gestellt wird. Und dann sind die weißen Blüten auch nur sehr unscheinbar.

Trotz Unscheinbarkeit hat die Blüte der Ufopflanze eine Besonderheit. Wenn die Blütezeit vorbei ist, dann springen die reifen Staubgefäße explosionsartig auf. Dabei schleudern sie ihren Blütenstaub von sich. Diese Art von Fortpflanzung einer Pflanze nennt man Windblütigkeit, d.h., die Verbreitung der Pollen findet mit Hilfe des Windes statt.

Die Ufopflanze bei Dir zu Hause

Bist Du nun überzeugt davon, dass Du die außergewöhnliche Ufopflanze kaufen und sie zu Dir nach Hause einfliegen lassen möchtest, dann kannst Du sie ganz einfach in unserem Shop bestellen. Allein damit ist es aber noch nicht getan. Wir zeigen Dir nun wie Du Deine neue Zimmerpflanze richtig pflegst.

Standort

Nachdem Du die Ufopflanze gekauft hast, stelle sie am besten an einen hellen bis halbschattigen Standort. Du solltest aber immer darauf achten, dass die Pflanze nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Wird sie aber an einen zu dunklen Standort gestellt, dann verlieren die Blätter schnell ihre saftig grüne Farbe. Du siehst, es ist sehr wichtig wo genau Du Deine Ufopflanze in Deiner Wohnung platzierst. Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad sind ideal. Wie bereits erwähnt, verträgt sie in ihrer Blütezeit im Winter aber auch kühlere Temperaturen bis zu 5 Grad. Dies verdankt sie ihrem ursprünglichen Gebiet, den Hochgebirgen in China. Sorge außerdem für ein ausgeglichenes frisches Raumklima.

Die Ufopflanze in einem Tontopf pflanzen.

Die richtige Blumenerde

Eine Ufopflanze kaufen heißt auch die richtige Blumenerde verwenden. Es sollte eine herkömmliche Blumenerde sein, die reich an Humus ist. Dadurch ist sie auch gut durchlässig für Luft und Wasser.

Tipp: Wenn Du zusätzlich Sand in die Erde unterhebst, dann mag das Deine Ufopflanze auch sehr.

Regelmäßig gießen und düngen

Immer schön feucht halten, das ist die Regel, die Du beim Gießen beachten solltest. Achte darauf, dass der Wurzelballen der Pflanze nie ganz austrocknet. Trotzdem sollte das Wasser auch nie unten im Topf stehen, sonst fangen die Wurzeln der Pflanze an zu faulen und Deine gerade eben gekaufte Ufopflanze stirbt ab.

Im Winter kannst Du ruhig ein bisschen weniger gießen, da braucht Deine Ufopflanze nicht so viel Wasser.

Tipp: Gieße das Wasser nie direkt über die Blätter, sondern immer direkt auf die Erde.

Eine Ufopflanze kaufen bedeutet auch sie regelmäßig zu düngen, d.h. ca. alle zwei Wochen. Hierfür kannst Du ganz normalen Grünpflanzendünger verwenden.

Im Winter brauchst Du sie hingegen nur alle 4-5 Wochen zu düngen.

Das richtige Umtopfen und Schneiden

Je jünger Deine Ufopflanze ist, die Du zu Dir nach Hause geholt hast, desto öfter musst Du sie umtopfen, da sie noch ein erhöhtes Wachstum besitzt. Junge Pflanzen sollten deshalb jedes Jahr im Frühling in ein etwas größeres Gefäß umgetopft werden. Ältere Pflanzen brauchst Du nur alle 3-4 Jahre umzutopfen. In unseren Artikel “Zimmerpflanzen richtig umtopfen. Worauf Du achten musst” findest Du dazu einige hilfreiche Tipps.

Falls Dir Deine Ufopflanze zu groß oder die Triebe zu lang werden, dann schneidest Du sie am besten im Frühjahr zurück. Für ein gesundes Pflanzenwachstum ist allerdings das Schneiden der Triebe nicht unbedingt notwendig, kann aber für einen dichteren Wuchs sorgen.

Deine Ufopflanzen-Familie: Lauter Kinder Zuhause

Wenn Du einmal eine Ufopflanze gekauft hast und Dein Heim damit geschmückt hast, dann kannst Du ganze einfach weitere kleine Ufopflanzen daraus vermehren. Da diese Zimmerpflanze im Fachhandel sehr selten ist, ist das eine super Idee dieses Problem zu übergehen. Außerdem verkalken ältere Ufopflanzen von unten, was sie nicht mehr so prächtig erscheinen lässt. Deshalb ist es umso wichtiger von Zeit zu Zeit den Kindern Deiner alten Ufopflanze ein neues Zuhause zu geben:

  • Scheide Pflanzenstiele mit mindestens fünf Blättern und einer Länge von vier Zentimetern ab.
  • Pflanze Deine Stecklinge direkt danach in feuchte Erde.
  • Bereits nach zwei Wochen haben die kleinen Stecklingskinder neue Wurzeln gebildet.
  • Alternativ bilden sie auch sehr gut in einem Wasserglas Wurzeln aus. Hier solltest Du aber darauf achten, dass die Wurzeln beim Einpflanzen nicht schon zu lang geraten sind. Wenn das der Fall ist, kürze sie ein Stück bevor Du sie in den Topf pflanzt.

So kannst Du ohne eine weitere Ufopflanzen zu kaufen viele der prachtvollen Untertassen bei Dir Zuhause züchten.

Krankheitsbefall

Normalerweise sind Ufopflanzen nicht sonderlich anfällig für Krankheiten. Aber auch die gesündeste Pflanze kann es einmal erwischen. Am häufigsten wird die Ufopflanze vom Grauschimmel heimgesucht. Dieser macht sich durch bräunliche Flecken auf den Blättern bemerkbar. Mitunter kann auch das ganze Blatt braun sein. Außerdem zeichnet sich der Grauschimmel durch einen grauen Belag an der Blattunterseite aus.

Tipp: Sollte Deine geliebte Ufopflanze einmal vom Grauschimmel befallen sein, dann entferne ganz einfach alle befallenen Blätter von der Pflanze.

Die Ufopflanze wächst auch sehr gut im Glas.

Ist die Ufopflanze giftig für meine Katze?

Wenn Du eine Katze besitzt hast Du vielleicht schon oft bemerkt, dass diese sehr gerne an den Blättern Deiner Ufopflanze kaut. Oft hast Du Dich gefragt, ob das denn so gesund sein kann für Dein Haustier oder vielleicht doch giftig? Wir können Dich beruhigen! Die Ufopflanze enthält keinerlei Giftstoffe und ist deshalb ungefährlich für Dein Schmusetier. Einziges Problem: Deine Ufopflanze hat es nicht besonders gerne, wenn man an ihren zarten Blätterstielen kaut. Deshalb schau am besten, dass Deine neu gekaufte Pflanze außer Reichweite Deiner Haustiere steht.

Immer schön den Blick nach oben gerichtet

Bislang ist die Ufopflanze noch eine Rarität in den Geschäften. Aber bei uns nicht! Du wolltest doch bestimmt schon immer eine ausgefallene Zimmerpflanze bei Dir Zuhause haben. Das ist jetzt die Gelegenheit, Deinen Wunsch in die Tat umzusetzen. Einmal die pflegeleichte Ufopflanze gekauft, kannst Du sie super einfach vermehren und somit eine große Ufopflanzen-Familie bei Dir Zuhause gründen.

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