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Deine Zimmerpflanzen düngen: So wächst und gedeiht Deine Oase

Das Thema Zimmerpflanzen düngen ist auch für erfahrene Pflanzenbesitzer oft gar nicht so einfach. Wenn Du eine Pflanze neu kaufst, dann ist diese schon vorgedüngt. Somit braucht sie in den ersten Monaten nicht gedüngt zu werden. Wenn Du Deine Pflanze aber schon etwas länger hast, solltest Du mit dem Düngen beginnen. In diesem Artikel erfährst du, wie Du erkennen kannst, ob Deine Pflanzen Dünger brauchen. Anschließend geben wir dir Tipps, wie Du Deine Zimmerpflanzen am besten düngst.

Warum solltest Du Deine Zimmerpflanzen düngen?

Pflanzen benötigen Nährstoffe für ihr Wachstum. Zimmerpflanzen, genauso wie Gemüsepflanzen auf dem Balkon oder Fensterbrett, haben wenig Erde und so auch weniger Nährstoffe zur Verfügung. Deine Zimmerpflanzen düngen heißt darum, Deine Pflanzen mit Energie zu versorgen. So wachsen sie besser und werden widerstandsfähiger. Bis auf ein paar langsam wachsende und empfindliche Pflanzen, solltest Du Deine Pflanzen also regelmäßig düngen.

Wichtig ist, dass Du Deine Zimmerpflanzen nicht erst düngst wenn sie Mangelerscheinungen zeigen. Stickstoff und Eisen gehören als Dünger zur Grundernährung einer Pflanze. Aber Vorsicht, es passieren schnell Fehler beim Düngen.

Eisenmangel bei Pflanzen

Eisen ist ein wichtiger Nährstoff für Pflanzen. Deine Zimmerpflanzen brauchen Eisen für die Photosynthese und andere wichtige Stoffwechselvorgänge. Eisenmangel bei Pflanzen hemmt deutlich das Wachstum und die Blütenbildung. Besonders schnell wachsende Pflanzen sind anfällig.
Erkennen kannst Du Eisenmangel daran, dass sich junge Triebe blass-grün und gelb verfärben. Da Eisen ein sogenannter unbeweglicher Nährstoff ist, kann er nicht aus älteren Blättern abgezogen werden. Er bleibt darum in den abgestorbenen Blättern zurück und ist für die Pflanze verloren.

Stickstoffmangel bei Pflanzen

Stickstoff ist einer der wichtigsten Pflanzennährstoffe. Wenn Pflanzen an Stickstoffmangel leiden, führt das zu einem Stillstand des Wachstums. Zudem kommt es zu einer höheren Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge.
Die Blätter verfärben sich bei einem Mangel blass-grün und gelb. Das passiert auch bei Eisenmangel. Aber anders als beim Eisenmangel wird Stickstoffmangel nicht an den jungen, sondern an den älteren Blättern sichtbar. Der Hintergrund ist, dass Stickstoff ist ein sogenannter transportabler Nährstoff ist. Die Pflanze transportiert den Nährstoff in die frischen Triebe und lässt die älteren Blätter langsam absterben.
Ein weiterer Unterschied gegenüber Eisenmangel ist, dass bei Stickstoffmangel sich die Blattstiele rot verfärben.

Wie klappt Zimmerpflanzen düngen am besten?

Je nachdem welche Pflanzenart Du hast, benötigt diese unterschiedlich viel Dünger. Um die Frage nach der Häufigkeit des Düngens zu beantworten, hilft eine kurze Recherche der Bedürfnisse deiner Pflanze. Orchideen und Sukkulenten brauchen beispielsweise nur sehr wenig Dünger.

Als Faustregel gilt, schnell und kräftig wachsende Pflanzen benötigen mehr Dünger als langsam wachsende Zimmerpflanzen. Hierbei ist zu beachten, dass vor allem im Sommer, wenn die Pflanzen wachsen, mehr Dünger nötig ist als im Herbst. Im Winter, zwischen Dezember und Februar, befinden sich Zimmerpflanzen in einer Ruhephase. Darum sollten auch Zimmerpflanzen im Winter nicht gedüngt werden.

Soforthilfe: Flüssigdünger

Flüssigdünger wird direkt beim Gießen ins Wasser gemischt. Der erste große Vorteil gegenüber Festdünger ist, dass die Pflanze die Nährstoffe sofort aufnehmen kann. Der Zweite, dass Du den Dünger individuell dosieren kannst. Gerade wenn Deine Pflanze also an einer Mangelerscheinung leidet, ist Flüssigdünger eine gute Wahl. Sinnvoll ist es regelmäßig in kleinen Portionen zu düngen. So sorgst Du für eine konstante Aufnahme der Nährstoffe und ein schönes Wachstum der Pflanzen. Beim Düngen mit Flüssigdünger ist es wichtig darauf zu achten, dass die Blätter nicht nass werden. Es gibt viele Arten von Spezialdüngern, aber für die meisten Pflanzen reicht ein normaler Zimmerpflanzendünger.

Langzeitvorsorge: Festdünger

Damit es gar nicht erst zu einer Unterversorgung mit Nährstoffen kommt, können Langzeitdünger in fester Form verwendet werden. Der Festdünger wird nur einmal pro Monat in das Substrat gegeben. Der Vorteil liegt auf der Hand, man hat so weniger Arbeit. Auf der anderen Seite ist die Dosierung schwieriger, denn es kann leichter zu einer Überdüngung von Pflanzen kommen.

Tipp: Pflanzen Düngen mit Kaffeesatz

Manche haben es vielleicht schon einmal gehört, man kann Pflanzen mit Kaffeesatz düngen. Kaffeesatz enthält Stickstoff, Phosphor und Kalium und somit einige der wichtigen Nährstoffe für Zimmerpflanzen. Wer es ausprobieren möchte, kann den Kaffeesatz zum Beispiel auf einem Teller ausbreiten und trocknen lassen. So wird verhindert, dass sich Schimmel bildet. Anschließend wird der Naturdünger etwas mit der obersten Erdschicht vermischt. Zu beachten ist, dass im Kaffeesatz nur begrenzt Nährstoffe enthalten sind und dies daher nur bei einigen Pflanzen ausreicht.

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